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Stand: 5.10.2006
Die Enthaarung ist nicht schmerzhaft. Sie spüren lediglich ein leichtes Prickeln
oder ein kurzes Hitzegefühl. Durch die integrierte Wasserkühlung unseres Gerätes
wird eine schmerzhafte Überhitzung der Haut vermieden.
Manchmal ist die Haut nach der Behandlung etwas gerötet und leicht geschwollen.
Sie fühlt sich dann etwas warm an und kann mit Aloe-Vera-Gel oder Bepanthen-Gel
gekühlt werden.
Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie die betreffenden Stellen vor jeder Behandlung
waschen und keine Cremes, Make-Up, Puder, Parfüms, Deos verwenden!
Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie ungewöhnlich lichtempfindlich sind
oder Medikamente einnehmen, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen!
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Für die Haarentfernung setzen wir ein Xenon-Pulslicht-Gerät ein.
Weil diese Technologie relativ neu ist, wird es im Publikum auch "Laser"
genannt, obwohl ein physikalischer Unterschied besteht. Gemeinsam ist, daß ein
Lichtimpuls mit genau festgelegter Dauer und hoher Energie von den Haarpigmenten in
der Wurzel des Haares aufgenommen wird. Die haarbildenden Zellen werden dadurch kurz
erhitzt und sterben ab. Sie fallen dann nach einiger Zeit aus.
Da der Pulslicht-Behandlungskopf ein wesentlich größeres Fenster hat
im Vergleich zum Strahldurchmesser der Laser, ist die Behandlung großer Flächen
viel schneller. Dagegen darf das Pulslicht nicht bei sehr dunkler Haut eingesetzt
werden.
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Nur die Haarwurzeln im Wachstumsstadium (anagene Phase) können durch den Lichtimpuls zerstört werden,
nicht aber die Haare im Ruhestadium (katagene u. telogene Phase).
Nach einer bestimmten Zeit "erwacht" ein Teil dieser Haarwurzeln aus dem Ruhestadium und
Haare beginnen zu wachsen. Darum muß nach einer von der Lokalisation abhängigen Zeit
die Behandlung wiederholt werden, bis alle Haare entfernt sind. Diese Entfernung ist dauerhaft.
In der Regel sind fünf bis acht Behandlungen notwendig.
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Die abgestorbenen Haare stecken einige Millimeter tief in der Haut und brauchen ca. zwei bis drei Wochen,
bis sie ausfallen.
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Wenn Haare herausgerissen werden (durch Zupfen, Wachsanwendung o. ä.), stoppt die Wachstumsphase dieser Haare.
Weil nur Haare in der Wachstumsphase durch die Photoepilation erfaßt werden, wird eine Behandlung dann
weniger Erfolg haben. Sie müssen dann warten, bis wieder genügend Haare in der Wachstumsphase sind.
Obwohl davon eigentlich nur die gezupften Haare betroffen sind und benachbarte nicht, raten wir generell davon ab,
um den Erfolg nicht zu gefährden.
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In den drei Wochen vor jeder Behandlung sollten Sie die behandelten Hautgebiete nicht der Strahlung im Solarium
und auch nicht dem intensiven Sonnenlicht aussetzen.
Das gilt auch mindestens drei bis vier Wochen nach einer Photoepilation. Auch wenn die Hautrötung nach der
Behandlung sofort abgeklungen ist!
Ihre Haut braucht diese Zeit, um sich zu erholen. Sie riskieren sonst einen starken Sonnenbrand und/oder
hellere oder dunklere Verfärbungen der Haut.
Wenn Ihre Haut am Behandlungstermin zu stark gebränt ist, können wir die Behandlung nicht durchführen.
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Sehr dunkle Haut kann mit dem Pulslicht nicht behandelt werden, da in diesem Fall Verbrennungen möglich sind.
Weiße Haare und feine Flaumhaare reagieren naturgemäß nicht auf das Pulslicht.
Dunkle Haare in der Ruhephase können durch die Behandlung aufgehellt werden.
Im Bereich von Tattoos oder Permanent-Makeup können wir keine Haare entfernen, weil dadurch das Tattoo oder
Permanent-Makeup angegriffen würde.
Manchmal ist die Haut nach der Behandlung etwas gerötet und leicht geschwollen; beides geht normalerweise
in einigen Stunden zurück, in Einzelfällen in zwei bis drei Tagen. Sie können ein Wundgel auftragen.
Wenn Sie entgegen unserer Anweisung in der Zeit drei Wochen vor der Behandlung im Solarium waren oder sich gesonnt haben,
riskieren Sie Verbrennungen an den behandelten Hautstellen!
Vermeiden Sie auch unbedingt mindestens drei Wochen nach einer Behandlung die direkte Sonneneinstrahlung oder UV-Licht
im Solarium! Es kann sonst zur Verstärkung der Beschwerden und Pigmentierungsstörungen (dunkle oder helle Flecken) kommen!
Dunkle Haut kann im behandelten Bereich aufgehellt erscheinen.
Bitte geben Sie alle Medikamente an, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen
(siehe Beipackzettel).
Während der Schwangerschaft ist eine Enthaarung des Bauchs und unteren Rückens aus Gründen der Vorsicht
nicht angezeigt; Schäden sind aber nicht bekannt.
Vor der Behandlung kein Deo, Parfüm oder Cremes benutzen!
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Bei Damen ist das möglich, vorausgesetzt eine Schwangerschaft ist ausgeschlossen.
Bei Herren behandeln wir das Scrotum (Hodensack) nicht, um eine Schädigung sicher auszuschließen.
Es sind zwar bisher keine Schäden bekannt geworden, bedenken Sie aber, daß Schäden am Erbgut
frühestens nach einer Generation in Erscheinung treten können.
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Wir können die feinen roten Äderchen reduzieren, die oft in Narben liegen.
Da unser Pulslicht-Gerät die Hautoberfläche nicht abträgt, ist die Entfernung
der Narben und Keloide selber damit nicht möglich.
Sind aber die Narben nur fein und nicht tief eingezogen, können sie mit
der Xenon-Pulslicht-Hautglättung weniger sichtbar gemacht werden.
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Wir können nur sehr feine rote Äderchen im Gesicht und am Körper reduzieren,
Besenreiser an den Beinen sind durch das Xenon-Pulslicht jedoch nicht beeinflußbar.
Auch mit einem Laser allein (ohne OP) ist das problematisch, weil die Reiser in Zusammenhang mit einem Venengeflecht
stehen, aus dem heraus sie immer wieder gefüllt werden.
Inzwischen gibt es Lasergeräte, mit denen nach dem Einführen von feinen Glasfasersonden
die Gefäße verödet werden können.
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Da es bisher zuwenig Erkenntnisse über die Entfernung von Tattoos mit dem
Xenon-Pulslicht gibt, führen wir zur Zeit die Tattoo-Behandlung nicht durch.
Auch mit einem echten Laser ist die Tattoo-Entfernung problematisch. Das liegt an der Vielfalt
von Tuschen und an der Dichte der eingebrachten Farbschicht. Es gibt z.B. eine ganze Reihe
verschiedener Farbstoffe für die Farbe Rot, deren Ansprechbarkeit (Absorptionsspektrum)
auf einen bestimmten Lasertyp sehr verschieden sein kann.
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Seit 1995 sind Geräte dieser Art in Betrieb. Untersuchungen zeigen,
daß die Haarwurzeln durch die Behandlungsserie zerstört werden,
und die Haarreduktion damit als endgültig angesehen werden kann.
Bei jeder Behandlung wird ein bestimmter Prozentsatz der Haare zerstört.
Der Prozentsatz der dauerhaften Haarreduktion hängt von einer ganzen Reihe individueller Faktoren ab:
Haarfarbe, Haardicke, Haartiefe, Hautfarbe...
Darum kann man keinen Prozentwert angeben, der auf alle Menschen zutreffen würde.
In der medizinischen Fachliteratur findet man dann auch sehr
verschiedene Angaben dazu, die aber nicht vergleichbar sind (weil verschiedene Geräte, Einstellungen,
Anzahl und Abstand der Behandlungen, behandelter Bereich, Haar- u. Hautfarbe ...).
Ein Artikel beschreibt z.B. ein Ergebnis von 83% nach 4 Behandlungen,
ein anderer ca. 77% nach 6 Behandlungen, anderere 55%, 64%, 73% nach 1 Behandlung.
Sie sehen, durch die Verschiedenheit der Behandlungssituationen
kann keine generelle Aussage über die Prozente gemacht werden.
Siehe auch: Warum sind mehrere Behandlungssitzungen nötig?
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Das Studio in Rottenburg wurde am 1.07.2006 von Sabine Haitz eröffnet.
Frau Haitz praktizierte die Photoepilation im ehemaligen Laserzentrum Tübingen seit September 2002.
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